- Anwendung:
- im Mittelalter im täglichen Verkehr,
Händler und Ämter bis in 18. Jahrhundert
bei asiatischen Völkern heute noch
- Verfahren:
- durch sinngemäßes Verschieben und Aufheben der Pfennige kann das Ergebnis
abgezählt werden
- Aufbau:
- Linie werden auf einen Tisch, Brett oder Bank gemalt
Ein Pfennig auf der ersten Linie galt 1,
Ein Pfennig im ersten Zwischenraum(Spatium) galt 5,
.. auf der zweiten Linie 10,
.. im zweiten Zwischenraum 50
.. auf der dritten Linie 100
.. im dritten Zwischenraum 500
.. die Tausend wurde mit einem X markiert.
- Regeln:
- Auf einer Linie dürfen höchstens 4, in einem Spatium höchstens 1 Pfennig liegen
- Beispiele
- 6 Pfennige auf einer Linie, so nimmt man 5 weg und legt einen Pfennig in das nächst höhere Spatium
3 Pfennige in einem Spatium, so hebe ich 2 auf und lege einen auf die nächst höhere Linie
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