Der ADAM-RIES-Bund e.V.

Im Vorfeld des 500. Geburtstages von Adam Ries wurde am 3. Oktober 1991 in Annaberg-Buchholz der ADAM-RIES-Bund e.V. (ARB) gegründet und setzt sich das Ziel der Bewahrung des nationalen kulturellen Erbes, das seinen Ausgangspunkt im Schaffen des Rechenmeisters hat. Er versteht sich zugleich als Vereinigung der Nachkommen des Adam Ries und der Träger des Namens Ries in seinen unterschiedlichsten Schreibarten. Der ARB hat seit 1999 die Trägerschaft über das Adam-Ries-Museum in Annaberg-Buchholz übernommen.

Der Verein wirkt gemeinnützig und hat vor allem folgende Aufgaben:

Die Aufgaben des Vereins sind in der Satzung festgeschrieben. Mitglieder Adam-Ries-Bund hat über 200 Mitglieder im gesamten Bundesgebiet, der Schweiz, Frankreich und in den USA.
Die Aktivitäten des Bundes sind sehr vielfältig. So ist es der Initiative des ARB zu verdanken, dass die 1893 geweihte und 1943 eingeschmolzene Bronzebüste des Rechenmeisters im November 1993 nach einer Originalvorlage wieder in Annaberg-Buchholz aufgestellt werden konnte. Der Initiative des ARB ist es ebenfalls zu verdanken, dass die Coß, die algebraische Handschrift von Adam Ries, restauriert und im Februar 1996 wieder der Öffentlichkeit vorgestellt werden konnte.
Die Ausrichtung von wissenschaftlichen Kolloquien zu Adam Ries und seinen Zeitgenossen hat sich der Adam-Ries-Bund zum Ziel gesetzt.
Der Adam-Ries-Bund erhielt 1994 und 1999 den Preis für Publizistik von der Berg- und Adam-Ries-Stadt Annaberg-Buchholz.
In der vom ARB betreuten Annaberger Rechenschule kann man - wie zu Lebzeiten von Adam Ries - das Rechnen auf den Linien erlernen.

Neben der Betreuung der Zeitschrift "Familie und Geschichte", die hauptsächlich der Familiengeschichtsforschung im sächsisch-thüringischen Raum verpflichtet ist, gibt der ARB selbst mehrere Schriftenreihen heraus.

Dr. Rainer Gebhardt
Vorsitzender des Adam-Ries-Bundes e.V.